Schiessstand St.Lorenzen

 

Der Schießstand St. Lorenzen im Pustertal ist ein Trainings- und Ausbildungszentrum für Freizeitsportler, Schützengilden, Jäger sowie unterschiedliche Berufsgruppen.

Die Struktur befindet sich im Untergeschoss der im Bezirk allseits bekannten Markthalle. In Zusammenarbeit mit dem Fachplanungsteam von Ingenieurbüro Bergmeister und Michael Jesacher entwickelte Architekt Andreas Gruber das Konzept für die Neuorganisation und Wiedergewinnung der Räumlichkeiten. Im bestehenden Schießstand konnte durch eine effiziente Raumaufteilung ein neuer Schulungsraum, ein großer Aufenthaltsraum mit einer Schützenstube sowie die entsprechenden Umkleide- und Sanitärräume untergebracht werden. Die bestehende Struktur wurde in Richtung einer brachliegenden Garage erweitert, wo insgesamt achtzehn hochwertige Schießbahnen mit einer Länge von jeweils 10m realisiert wurden. Die technische Anlage entspricht dem neuesten Stand der Technik und ist auch für die Durchführung von Wettkämpfen homologiert.

Ein innovatives Farb, – Material, – und Lichtkonzept verleiht den Räumlichkeiten eine besondere Atmosphäre.

 

Die natürlichen Farbspektren halten sich vorwiegend in Grün- und Grautönen sind entsprechend den Nutzern angepasst. Ein Highlight der neuen Schießanlage ist ein Bodenbelag aus Bruchstein in weißem Marmor. Die Oberfläche des Steinmaterials verstreut das Licht aus den Leuchtkörpern der Decke in gleichmäßiger Form und schafft so ein sehr angenehmes Ambiente für die entsprechende Nutzung. Ein Filzboden steht als Synonym für einen weichen Waldboden mit Fichtennadeln und unterstützt die akustische Qualität im Schießstand.

Die Großzügigkeit der Räume des Schießstandes St. Lorenzen ermöglicht eine vielseitige und flexible Nutzung für das Vereins leben. Alljährlich findet in der Anlage das traditionelle Ernteschießen statt, an welchem auch die mit der lokalen Sportschützengilde befreundeten Schützengilden aus Bayern und Österreich und anderer Länder teilnehmen. Die entsprechenden Erntedankscheiben wurden als Erinnerung des Beisammenseins der Vereine gut sichtbar im Innenbereich des Aufenthaltsraumes positioniert und lässt in den Erzählungen so manche Anekdote zu. Das Interior und das Mobiliar wurde von Architekt Andreas Gruber in Zusammenarbeit mit MarchGut aus Linz entwickelt. Die einfache Formensprache und das Farbkonzept machen den Schießstand zu einem besonderen Ort mit Wiedererkennungswert.

 

Schiessstand St. Lorenzen

 

 

 

Schützenstube

 

 

Nische

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umkleide